gamescom 2015 – Oculus Rift, Sony Morpheus, Valve/HTC Vive im Vergleich

Hi Community!

Auch in diesem spielte die 3D-Brille wieder eine goße Rolle auf der gamescom 2015. Wir haben die neuesten Modelle von Oculus, Sony und Valve/HTC angetestet und vergleichen die Vor- und Nachteile der drei Virtual Reality-Systeme.

Wer macht eigentlich das Rennen um den ersten Platz des besten VR-Systems? Die viel  gehypte Oculus Rift hat inzwischen Konkurrenz von Sony (Morpheus) und Valve/HTC (Vive)bekommen. Auf der gamescom konnten wir alle drei Kandidaten ausprobieren und die neuesten Versionen miteinander vergleichen. Alle Modelle waren noch Prototypen, sprich die finalen Verkaufsversionen werden sich noch leicht ändern. Valve/HTC wollen ihre Vive noch in diesem Jahr, Oculus die Rift und Sony die Morpheus bis Mitte 2016 auf den Markt bringen.

Das Vive-System von HTC/Valve kommt einem Holodeck am nächsten, hat dafür jedoch auch den größten Platzbedarf.

Das Vive-System von HTC/Valve ähnelt einem Holodeck am meisten, benötigt dafür auch den größten Platz. Lediglich wenn wir ganz genau mit der Lupe hinschauenm unterscheiden sich die VR-Brillen nur minimal in Puncto Bildschirmauflösung, Blickwinkel und Bewegungs-Verzögerung. Die Rift ist zwar das leichteste System, jedoch erzeugt es auch die meiste Wärme. Die Morpheus aus dem Hause Sony ist deutlich schwerer, aber für Brillenträger am geeignetsten. Valve/HTCs Vive sitzt passabel, doch wie auch bei Project Morpheus fehlt noch noch ein Kopfhörer.

Der größte Unterschied sind die Bewegungs-Controller. Sonys Controller sind am einfachsten gestaltet, dafür etwas unpräziser. Die Vive-Controller sind etwas kompliziertere Zeige-Werkzeuge, wogegen die Rift-Controller natürliche Handbewegungen am ehesten simulieren.

Performance und Platzbedarf

Project Morpheus benötigt lediglich die PS4 und ist mit 400 Euro die günstigste VR-Brille. Vive und Rift wünschen sich dagegen eher einen High-End Desktop-PC, der locker das Drei- bis Vierfache kostet.

Oculus punktet mit der längsten Martpräsenz und tollen Controllern, die man allerdings separat kaufen wird, was die Zahl der unterstützenden Spiele einschränkt.
Oculus ist schon am längsten auf dem Makt und punktet mit tollen Controllern, die aber separat gekaut werden müssen. 

Beim Platzbedarff sieht es für die Vive etwas schlecht aus. Denn diese benötigt einen leeren Raum mit mindestens 12 Quadratmetern. Selbstverständlich würde sie auch im Sitzen funktionieren, doch so bleibt viel von ihrem Potential einfach ausgenutzt.

Am Ende werden wohl das größte Kaufargument der Preis und die Spiele sein. Oculus besitzt einige Entwickler-Studios, welche ihre Titel sehr gut auf die Rift anpassen. Wie man Valve kennt, wird man bestimmt auf echte Spiele-Blogbuster treffen. Diese haben das Potential echte Klassikern zu werden, wie Half-Life, Portal oder Dota. Diese Eigenschaft in nahezu einzigartig in der Spieleindustrie. Sony bietet eine ganze Heer von hochrangiger eigener Entwicklungsstudios.

Sonys Morpheus sieht auf jeden Fall am coolsten aus und begnügt sich mit einer 400-Euro-Hardware.
Sonys Project Morpheus sieht vom Design einfach am coolsten aus.  

Games, Games, Games…

Wir sind der Meinung, dass die gezeigten VR-Spielen auf der gamescom meist für ein paar Minuten ganz lustig sind und großes Potential aufweisen.

Doch bis sich die VR-Systeme vollständig in AAA-Spielen integriert haben, kann es mindestens noch zwei bis drei Jahre dauern. Zu der Zeit werden dann auch erst serienmäßig hergestellte PCs die nötige Rechnerleistung liefern. Auch die Auflösung der dann aktuellen VR-Brillen-Generation wird dann schäder sein, um genügend Details zum Lesen von Texten zu liefern.

 

Über Thomas

Gründer und Chefredakteur

Veröffentlicht am 10. August 2015 in Bilder & Screenshots, gamescom, Specials und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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