boot 2016 – Unser Besuch auf der internationalen Bootsausstellung in Düsseldorf

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Immer mitten in der kalten Jahreszeit wird Düsseldorf zum Hotspot des internationalen Yachtings, aber auch des Angelns, Paddelns, Tauchens, Surfens. Auch seefestes Equipment mit Onlinefunktionen finden sich auf der diesjährigen „boot“. Dabei verwandelt sich sogar so manch iPhone und Android Smartphone mittels Adapter und App zu einem Satellitentelefon mit Weltabdeckung. 

Unser streifzug über die „boot 2016“ in Düsseldorf zeigt die neusten Innovationen – und die spektakulärsten Yachten. Zudem wurden den Besuchern in Halle 1 auch Wakeboarden, Windsurfen und Stand-up-Paddling geboten.

Man glaubt es kaum, aber bei der „boot“ werden jedes Jahr immer wieder neue Wassersportarten präsentiert – wie zum Beispiel Stand-up-Paddling-Polo. Auf dem Board stehend müssen dabei die beiden Mannschaften versuchen, den Ball vorzugsweise mit dem Paddel in das gegnerische Tor jagen. Nicht ganz so Action geladen, dafür aber keineswegs weniger anstrengend sind Stand-up-Paddling-Fitnessübungen auf dem Board.

 

Bedienung wie beim Tablet

Der Kartenplotter wird zum must have und zur Zentraleinheit des Boots. Das Navi dient als multifunktionales Display für Fishfinder, Entertainmentsystem, Motor-, Wind-, Wetter- und alle sonstigen Daten, die an Bord anfallen. Die damalige teure und komplizierte Steuerung wird heutzutage intuitiv durch Berührung wie beim Tablet und Smartphone vollzogen

Sogar Angler werden mit Sonar-Technik, Tiefenprotokollen und bildähnlichen Ansichten des Meeresbodens elektronisch upgegradet.

Navigation via Smartwatch

Auch Garmin war in Düsseldorf vor Ort und zeigte die GPS-Smartwatch Quatrix 3, mit der man navigieren, die Daten der Bordsysteme aufrufen, die Musikanlage und einiges mehr steuern kann. Die Quatrix ist Barometer, Höhenmesser, Regatta-Timer und eine vollwertige Fitness-Uhr mit allem Schnickschnack.

Ein Thema, was noch in den Kinderschuhen steckt, ist das „Autorouting“. Garmin und auch Navionics bieten es an. Mit der neuen „Boating App“ soll die automatische Zielführung per Mobilgerät „von Steg zu Steg“ gelingen. Ein Tipp auf der Karte für Start- und Zielpunkt reicht aus und der komplette Weg lässt sich berechnen. Dabei werden sämtliche Hindernisse, Untiefen und Gefahrenstellen berücksichtigt.

Mit cleveren Gadgets gegen die alternde Kundschaft

Dieses Jahr war die „boot“ gespickt mit neuartigen Assistenzsystemen, mit denen die Bootsindustrie hofft ein Mittel gegen die alternde Kundschaft gefunden zu haben. So sollen neue Kunden gewonnen werden, gleichzeitig soll das Abspringen älterer Menschen hinausgezögert werden. Solche Systeme passen beispielsweise den Segeltrimm automatisch dem Wind und dem gewählten Kurs an. Sie sind zudem imstande, das Boot alleine zu wenden. Lediglich das Steuerrad muss noch gedreht werden.

Auch das Manövrieren in engen Häfen und Schleusen lässt sich mit Hilfe einer Joystick-Steuerungen vereinfachen.

Hallen sind „übervoll“

Im Wettbewerb der vielen Bootsmessen weltweit sticht Düsseldorf durch seine Größe und sehr internationalem Flair, was Publikum und Aussteller betrifft, heraus. Laut der Messeleitung seien die Hallen erstmals seit Jahren wieder „übervoll“.

Folgende Highlights sollten Besucher nicht verpassen:

  • Segelyacht Solaris 47
  • Swan 60S – Weltpremiere aus Italien
  • Dehler 42 aus der Greifswalder Hanse-Gruppe
  • Sport-Trimaran Astus 16.5 aus Frankreich
  • Cruiser 34 von Bavaria
  • Fahrtenkatamarane Lagoon 42 und Fountaine-Pajot Lucia 40
  • DEY 24, ein 165 Tonnen schwerer, 24 Meter langer Explorer von Drettmann für sieben Millionen Euro
  • Azimut 66 aus Italien mit Flybridge
  • Frauscher 1414 Demon aus Österreich
  • Linssen 590 AC aus den Niederlanden
  • Tourer Nimbus 305 aus Schweden mit Torqeedo-Elektroantrieb

Die wohl teuerste Yacht auf der „boot 2016“ ist die Princess 30m aus England und mit 30 Längenmetern. Ihr Wert beträgt Neun Millionen Euro. Dort findet sich der pure Luxus wieder. Ein überragend designter Salon mit Teppichboden, ein ausklappbaren Balkon an der Steuerbordseite des Rumpfs sind nur einige Facetten dieses Prachtstücks von Yacht.

Ein Novum durch und durch ist die italienische 16-Meter-Yacht Arcadia Sherpa: traditionelles Design eines Arbeitsboots mit hohem Bug, dennoch irgendwie futuristisch und dank modularen Aufbaus und Verwandelbarkeit vielseitig einsetzbar von Daycruiser über Tourenyacht bis Versorger für eine Megayacht. Die

Die „boot“ dauert noch bis einschließlich kommenden Sonntag, 31. Januar, täglich 10 bis 18 Uhr, Eintritt 16 Euro, www.boot.de

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Über Thomas

Gründer und Chefredakteur

Veröffentlicht am 28. Januar 2016 in Bilder & Screenshots, Sonstige Messen und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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